Kostensenken im Gesundheitswesen – Das Klinikum Siegburg
Die Therapie der Wahl
Privatisierungen von Krankenhäusern zeigen oft , dass man mit Gewinn heilen kann. Präzises kaufmännisches Rechnen ist dafür eine Grundvoraussetzung. Und zu den Gesamtkosten – den Total Costs of Ownership (TCO) – eines Krankenhauses gehören ohne Zweifel die IT-Kosten.
"In Siegburg wurde das so gesehen und entsprechend gehandelt", sagt Sebastian Rutz, ORBIT-Projektleiter für die Implementierung der neuen IT-Ausrüstung im Klinikum Siegburg. "Wir haben unseren Partnern in Siegburg Nachrüstung und Neuausstattung gegenübergestellt. Alles zu erneuern, erwies sich schnell als die günstigere Lösung, um aktuelle als auch zukünftige Anforderungen zu erfüllen."
Jetzt schimmern die Serverschränke in Fresenius-Blau. Ein kleiner Sonderwunsch und eine Verbeugung vor dem Corporate Design der erfolgreichen Betreibergesellschaft des Klinikums. Aber doch eher ein kosmetisches Detail, denn natürlich geht es hier um die inneren Werte.
Das Projekt ist noch nicht abgeschlossen, aber die Ziele sind klar: "Turnschuh-Support" ist von vornherein auszuschließen – alles soll zentral von den IT-Verantwortlichen administriert werden können, die erforderlichen Wege wenig und kurz sein. "Server-Based-Computing" mit Thin-Clients heißt die Therapie – auch, um das heilende Personal, Ärzte und Pfleger, von allen "Systemfragen" zu entlasten.
Beim Umbau der IT werden auch die Server konsolidiert. Systeme der ORBIT-Partner Sun und NetApp sorgen dabei in der redundant – auf verschiedenen Brandschutzzonen verteilten – angelegten Architektur für höchste Verfügbarkeit und Sicherheit.
Auch wegen der spezifischen medizinischen Applikationen wird auf die Virtualisierung der Serverumgebung durch Software des ORBIT-Partners "VMware" gesetzt. Alle Applikationen können durch die Virtualisierung unter dem für sie notwendigen Betriebssystem laufen, ohne dass dafür eigene Server notwendig sind. Dabei ist die Tatsache, dass unter VMware auch ältere Betriebssysteme wie Windows NT4 laufen, ein immanenter Vorteil. Dies vereinfacht das Management und senkt die Kosten.
Und natürlich wird auf das Wachstum der Datenmengen geachtet werden müssen. Hochauflösende Röntgenbilder zum Beispiel brauchen viel Speicherplatz. Für alle Daten der Klinik wird ein jährliches Wachstum von 1 bis 2 Terabyte angenommen. Eines ist aber heute schon sicher: Die Architektur des neuen IT-Systems ist so skalierbar, dass auch hier keine Probleme zu erwarten sind.



