Carglass
“Das war beinahe eine Kompletterneuerung unseres Datencenters mit gleichzeitiger Neueinführung einer Applikation und alles hat hervorragend geklappt. Wir sind im geplanten Budget geblieben und mit der Lösung sehr zufrieden. Mit diesem Schritt können wir auf die zukünftigen IT-Anforderungen bestmöglich reagieren.“ – Frank Müller, IT-Manager, Carglass GmbH
Oracle ERP-Lösung und Sun Plattform auch bei Spitzenlast stabil
Carglass hat mit der neuen Lösung auf Basis der Hardware von Sun Microsystems und Software von Oracle ein aufeinander abgestimmtes System, das auch bei hohen Zugriffszahlen stabil bleibt. Es lässt sich einfach administrieren, ist erweiterbar und erlaubt es den Administratoren, Anpassungen fast ohne Downtimes vorzunehmen.
Reparieren statt austauschen. Mit diesem Motto ist Carglass hierzulande überall bekannt. Das als Nr. 1 unter den Fahrzeugspezialisten in Deutschland geschätzte Unternehmen der weltweit tätigen Belron Gruppe repariert Fahrzeugglas an jedem Fahrzeug. Über 500.000 Autofahrer pro Jahr nutzen den Service der Gesellschaft, die in 260 Service Centern und mit 250 mobilen Einheiten bundesweit vertreten und rund um die Uhr für seine Kunden erreichbar ist: 24 Stunden am Tag, an 7 Tagen in der Woche und 365 Tagen im Jahr. Als zusätzliche Service-Leistung wickeln das Callcenter am Carglass-Hauptfirmensitz in Köln und die einzelnen Service Center auch die Schadensregulierung mit den jeweiligen Versicherungen der Kunden ab.
Software-Update zieht Hardware-Austausch nach sich
Basis dafür ist eine ERP-Lösung von Oracle, die die Unternehmensprozesse im Finanzwesen und im operativen Bereich abbildet. Bei der Hardware setzt Carglass seit Jahren auf Systeme von Sun Microsystems. Als diese Plattform bezüglich des Ausbauzustands nun die Endstufe erreicht hatte und parallel bei der Software ein Generationenwechsel anstand, entschieden sich die Verantwortlichen von Carglass, beide Bestandteile der Lösung in einem Zug zu erneuern.
“Das war beinahe eine Kompletterneuerung unseres Datencenters mit gleichzeitiger Neueinführung einer Applikation und alles hat hervorragend geklappt. Wir sind im geplanten Budget geblieben und mit der Lösung sehr zufrieden. Mit diesem Schritt können wir auf die zukünftigen IT-Anforderungen bestmöglich reagieren.“ – Frank Müller, IT-Manager, Carglass GmbH
Carglass hat mit der neuen Lösung auf Basis der Hardware von Sun Microsystems und Software von Oracle ein aufeinander abgestimmtes System, das auch bei hohen Zugriffszahlen stabil bleibt. Es lässt sich einfach administrieren, ist erweiterbar und erlaubt es den Administratoren, Anpassungen fast ohne Downtimes vorzunehmen.
Reparieren statt austauschen. Mit diesem Motto ist Carglass hierzulande überall bekannt. Das als Nr. 1 unter den Fahrzeugspezialisten in Deutschland geschätzte Unternehmen der weltweit tätigen Belron Gruppe repariert Fahrzeugglas an jedem Fahrzeug. Über 500.000 Autofahrer pro Jahr nutzen den Service der Gesellschaft, die in 260 Service Centern und mit 250 mobilen Einheiten bundesweit vertreten und rund um die Uhr für seine Kunden erreichbar ist: 24 Stunden am Tag, an 7 Tagen in der Woche und 365 Tagen im Jahr. Als zusätzliche Service-Leistung wickeln das Callcenter am Carglass-Hauptfirmensitz in Köln und die einzelnen Service Center auch die Schadensregulierung mit den jeweiligen Versicherungen der Kunden ab.
„Wir beschlossen, unsere bisher in der Version 11.03 implementierte E-Business-Suite von Oracle durch die E-Business-Suite 11i zu ersetzen. Gleichzeitig war die Performance der bisher genutzten Hardware nicht mehr ausreichend und ließ sich bezüglich der Anzahl der Prozessoren auch nicht mehr aufrüsten. „Beides zusammen hat dazu geführt, dass wir neben der Software auch die Hardware komplett erneuert haben, um so wieder eine optimal aufeinander abgestimmte Lösung zu haben“, fährt der IT-Manager fort.
Dass bei dieser Lösung erneut Sun Microsystems als Hardware-Lieferant zum Zug kam, lag zum einen daran, „dass wir mit den Plattformen von Sun Microsystems sehr vertraut waren und gute Erfahrungen mit dem Support hatten“, fügt Carglass System Administrator Bernd Kuxdorf hinzu. Zwar habe es auch Gegenangebote seitens anderer Hersteller von Hardware gegeben, doch „nachdem das Angebot von Sun Microsystems auch in punkto Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugte und das Zusammenspiel der Software von Oracle und den Servern von Sun Microsystems bis dato hervorragend funktioniert hatte, haben wir uns erneut für die Lösung des uns vertrauten Herstellers entschieden.“
Ausgeklügelte Zusammenarbeit von Oracle und Sun Microsystems
Bei der kompletten Neuausstattung des Rechenzentrums vom Datenbankserver bis hin zum Backup, kombinierten die Experten für ihre Lösung zwei Sun Fire E2900 Server für die Oracle E-Business-Suite 11i und die Oracle Datenbanken, acht Sun StorageTek 6140 Arrays für die Daten, zwei Sun SPARC Enterprise T5120 Server als Webserver sowie zwei vorgeschaltete Loadbalancer. Für das Backupsystem wurde ein Sun Fire V490 Server mit einer angeschlossenen Sun StorageTek L500 Tapelibrary verwendet. Die Migration wurde von Oracle und Sun Microsystems gemeinsam geplant. Dienstleister Orbit GmbH stellte das neue System zunächst komplett zusammen, während Carglass parallel mit der bisherigen Lösung weiter arbeitete. In dieser Zeit wurde die E-Business-Suite 11i auf der Austausch-Plattform individuell an die Anforderungen der Carglass-Mitarbeiter angepasst, so dass die Optik der aktuellen Lösung bezüglich Schnittstellen und Bildschirmdarstellung der vertrauten Altlösung weitgehend glich.
Erst als diese Entwicklung abgeschlossen war und in mehreren umfangreichen User-Akzeptanz-Tests die benötigte Funktionalität stabil abgebildet war, wurden die Daten auf das neue System übernommen und das alte System abgeschaltet.
Für diese endgültige Umstellung hatten die damit beauftragten Experten nur ein kleines Zeitfenster: die Weihnachtszeit 2008. Berater seitens Oracle, Mitarbeiter von Sun Management Services, der Dienstleister und die IT-Experten von Carglass hielten sich diese Zeit frei, um die Installation komplett fertig zu stellen. „Unsere Herausforderung bestand darin, in einem definierten Zeitfenster die Altdaten zu übernehmen und das ganze System auf den neuesten Stand zu heben, gleichzeitig die neuen Software-Releases von Oracle einzuspielen, die Datenübernahme revisionssicher zu dokumentieren, User-Tests durchzuführen und schließlich mit dem neuen System live zu gehen. Das damit einher gehende Risiko war enorm, da die nächste für Carglass mögliche Downtime erst auf die Osterfeiertage fiel.
Weitere Systemoptimierung geplant
„Wir haben daher zwischen Heiligabend und Neujahr quasi rund um die Uhr gearbeitet, implementiert, getestet und Performancemessungen durchgeführt, bevor wir entschieden haben, live auf die neue Maschine zu gehen“, informiert Kuxdorf. Bei den sogenannten Stresstests meldeten sich bis zu 200 Service-Center parallel auf dem System an, und simulierten Business-Anfragen, um zu garantieren, dass die Performance der Lösung auch in Peak-Zeiten nicht nachlässt. Die Funktionalität wurde von Key-Usern getestet. Parallel wurden die Leitungen überprüft, die für die neue Software ausreichend dimensioniert sein mussten. Die Leistungsfähigkeit der Firewall musste erhöht werden und Schnittstellen gebildet, über die während der Datenumstellung erzeugten Kundenaufträge einfließen konnten. Zudem mussten die Altdaten in Anwesenheit von Betriebsprüfern eingespielt werden, damit sichergestellt war, dass die Übernahme regelgerecht verlief.
„Alles hat hervorragend funktioniert und der Einsatz aller Beteiligten war außergewöhnlich. Die neuen Maschinen seien großzügig dimensioniert und ließen sich noch aufrüsten“, zieht Müller Bilanz. „Das System ist zudem deutlich schneller geworden“. Die Performance-Engpässe in Folge der Spitzenbelastungen treten nicht mehr auf.