VMware wird teuer: Wenig Zeit für richtige Entscheidung
Der Handlungsdruck steigt: ab Oktober 2027 bis zu 6-fach höhere VMware-Lizenzkosten und nur noch 1-Jahres-Verträge. Renewal-Termin ist entscheidend.

Das Wichtigste in Kürze
- Ab 11.10.2027: bis zu 6-fach höhere VMware-Lizenzkosten und nur noch 1-Jahres-Verträge.
- Ihr Renewal-Datum entscheidet, ob Sie noch zu alten Konditionen verlängern – oder sofort die neuen Preise zahlen.
- 3 Wege: VMware behalten – teuer, keine Migration | Lokale Alternative – 2-8 Wochen Migration | Cloud-Migration – strategischer Umbau.
- Herstellerneutrale Assessments ab 900 €: Plattformvergleich, Kostenprojektion, Phasenplan.
Sie verantworten eine virtualisierte IT-Infrastruktur auf Basis von VMware? Dann stehen Sie vor einer wichtigen Entscheidung: Wie reagieren Sie auf die neuen Broadcom-Lizenzkonditionen – bevor Ihr nächstes Renewal zuschlägt?
VMware – was sich ab Oktober 2027 ändert
Spätestens ab dem 11. Oktober 2027 gelten für alle VMware-Kund*innen die neuen Broadcom-Lizenzkonditionen. Die Folge: bis zu 6-fach höhere Lizenzkosten im Vergleich zu den bisherigen Modellen. Gleichzeitig werden Vertragsverlängerungen nur noch für jeweils 1 Jahr angeboten. Mehrjährige Budgetplanung, Abschreibungszyklen und Kapazitätssteuerung verlieren damit ihre bisherige Kalkulationsbasis.
Ihr Renewal-Datum entscheidet über den Preis
Der eigentliche Druckpunkt liegt nicht in der Zukunft. Er liegt bei Ihrem nächsten Renewal-Termin. Denn dieses Datum entscheidet, ob Sie noch zu den bisherigen Konditionen verlängern – oder bereits die neuen Preise zahlen. 2 Szenarien verdeutlichen, wie groß der Unterschied sein kann:
- Renewal vor dem 11.10.2026 (z. B. am 01.09.2026): Sie verlängern um ein Jahr zu den aktuellen, noch günstigen Konditionen – und gewinnen bis September 2027 ein volles Jahr für Assessment, Plattformvergleich und Migrationsplanung.
- Renewal nach dem 11.10.2026 (z. B. am 01.11.2026 mit Laufzeit bis 01.11.2027): Die Laufzeit reicht über den Stichtag hinaus. Die neuen, deutlich höheren Broadcom-Preise greifen sofort.
Wenige Wochen können also über erhebliche Kostendifferenzen entscheiden. Wer jetzt nicht handelt, verliert Handlungsspielraum – und Geld. Je früher Sie Klarheit über Ihre Optionen haben, desto gezielter können Sie intern argumentieren und budgetieren.
3 Wege: Welcher passt zu Ihrer Ausgangslage?
Für Unternehmen mit VMware-basierter Infrastruktur gibt es 3 definierte Handlungsoptionen. Jede dieser Möglichkeiten hat eigene Implikationen – technisch, kaufmännisch und strategisch.
1. Bei VMware bleiben – zu den neuen Broadcom-Konditionen
Ihre bestehende Umgebung läuft zunächst weiter. Doch Broadcom hat das Portfolio konsolidiert: Einzelprodukte wie vSAN oder NSX sind nur noch in Bundles verfügbar. Sie zahlen also auch für Features, die Sie vielleicht gar nicht nutzen. Die Kosten steigen erheblich, die Vertragslaufzeiten verkürzen sich auf ein Jahr. Dieser Weg erfordert keine Migration, aber eine bewusste kaufmännische Entscheidung – und eine klare Antwort auf die Frage, ob das Preis-Leistungs-Verhältnis für Ihre Umgebung noch stimmt.
2. Migration auf eine lokale Alternativplattform
HPE VME, Nutanix, Proxmox oder Microsoft Hyper-V bieten unterschiedliche Stärken: HPE VME punktet als kostengünstiges Enterprise-Produkt, Nutanix bei Hyperconverged-Szenarien, Proxmox bei kosteneffizienten Open-Source-Umgebungen, Hyper-V bei bestehender Microsoft-Landschaft. Je nach aktueller Umgebung dauert ein Migrationsprojekt zwischen 2 Wochen und 2 Monaten – vorausgesetzt, Sie starten rechtzeitig. Denn Planung, Feature-Mapping und Risikoanalyse brauchen Vorlauf.
3. Migration in die Cloud
Der Schritt in eine Public Cloud wie Azure oder eine Sovereign Cloud ist mehr als ein Lizenzthema. Sie verlagern nicht nur Workloads, sondern verändern Betriebsmodell, Kostenstruktur und Verantwortungsteilung grundlegend. Auch hier gilt: Je früher das Projekt startet, desto besser lässt sich der Übergang steuern.
… und was ist, wenn Sie nichts tun?
Kein Renewal, kein Wechsel, keine Alternative. Die Konsequenz: Ohne gültige Lizenz erhalten Sie keinen Support, keine Sicherheitsupdates und riskieren Compliance-Verstöße – ein Zustand, den kein Audit übersteht. Dieses Szenario ist kein Plan. Es ist ein Risiko, das sich kein Unternehmen leisten kann.
Warum Sie jetzt handeln sollten
Vielleicht denken Sie: „Oktober 2027 ist noch weit weg.“ Doch zwischen Ihrer heutigen Ausgangslage und einer tragfähigen Entscheidung liegen mehrere Analyseschritte:
- VMware-Bestandsaufnahe: Inventarisierung genutzter VMware-Features, Feature-Mapping auf alternative Plattformen, Bewertung der tatsächlichen Nutzung im Verhältnis zu den Lizenzkosten
- Architektur-Review: Storage- und Netzwerk-Setup, Backup- und Restore-Konzept, Hardware-Kompatibilität
- Abhängigkeitsanalyse: Applikationen und Workloads, Hochverfügbarkeitsanforderungen, Appliance- und Plattform-Kompatibilität
- Migrationsfähigkeit: Analyse migrierbarer Workloads, Risikoanalyse pro System, Identifikation kritischer Systeme
All diese Analysen brauchen Zeit. Und diese Zeit wird mit jedem Monat knapper.
Beratung, die Plattformen vergleicht – nicht verkauft
Genau hier setzen wir bei ORBIT an. Wir arbeiten mit VMware, HPE VME, Nutanix, Microsoft und Proxmox – und empfehlen die Plattform, die zu Ihrer Umgebung passt, nicht die mit der höchsten Marge. Sie erhalten einen dokumentierten Plattformvergleich mit Kostenprojektion – inklusive der Annahmen, auf denen er basiert.
Im Rahmen unserer VMware Transformation & Virtualization Assessments bieten wir 2 Workshop-Formate an:
| Schnellanalyse | Tiefenanalyse | |
| Ziel | Erste strategische Orientierung | Fundierte Entscheidung mit Roadmap |
| Umfang | 0,5 Tage Workshop mit Kompatibilitätsmatrix | 2 Tage Workshop in enger Zusammenarbeit |
| Methode | Fragenkatalog, Bewertung ohne Systemzugriff, strategisches Plattform-Matching | Technische Systemanalyse, umfassendes Architektur-Review, detaillierter Plattformvergleich |
| Ergebnis | Einordnung passender Zielplattformen, Handlungsempfehlung | Ausführlicher Bericht, Entscheidungsgrundlage, Handlungsempfehlungen |
| Investition | 900 € | 3.000 € |
Was Sie nach dem Assessment in der Hand haben
- Volle Transparenz über Ihre VMware-Nutzung und tatsächlich benötigte Features
- Risikominimierung: keine ungeplanten Lizenz-Mehrkosten durch auslaufende Verträge
- Neutraler Lizenz- und Kostenvergleich zwischen VMware und alternativen Plattformen
- Planungssicherheit im Hinblick auf die Wechselbereitschaft Ihrer Hardware, Backups und Netzwerke
- Phasenplan mit definierten Meilensteinen, Rollback-Szenarien und Verantwortlichkeiten
Ihr Nächster Schritt: Jetzt die Weichen stellen
Die Frage ist nicht, ob sich etwas ändert. Die Frage ist, ob Sie vorbereitet sind, wenn es so weit ist.
Vereinbaren Sie ein 30-minütiges Erstgespräch. Wir prüfen gemeinsam Ihr Renewal-Datum, schätzen Ihr Kostenrisiko ein und klären, ob eine Schnell- oder Tiefenanalyse der richtige nächste Schritt ist.