Virtualisierung, die zu Ihrem Unternehmen passt

Nutzen Sie Ihre IT-Ressourcen gezielter.

ORBIT unterstützt Sie dabei, Ihre virtualisierte Infrastruktur zu planen, umzusetzen und zu betreiben.

Kostenloses Erstgespräch vereinbarenEinsatzbereiche entdecken

Breadcrumb-Navigation

Virtualisierung:

Ihre IT flexibler nutzen

Virtualisierung bildet IT-Ressourcen über Software ab und trennt ihre Nutzung von der direkten Bindung an einzelne physische Komponenten. So können Sie beispielsweise mehrere virtuelle Server auf einer Maschine betreiben, Arbeitsplätze zentral bereitstellen oder Speicher bündeln.

Welche Form passt, hängt von Ihren Anwendungen und Anforderungen ab.

Welche IT-Bereiche lassen sich virtualisieren?

Kreisförmige Übersicht zur Virtualisierung von Servern, Arbeitsplätzen, Anwendungen, Netzwerken, Speicher und Daten.
Virtualisierung im Überblick: sechs Einsatzbereiche – Server, Arbeitsplätze, Anwendungen, Netzwerke, Speicher und Daten.

Welche Form der Virtualisierung zu Ihrem Unternehmen passt, hängt von Ihren Zielen ab:

Möchten Sie Anwendungen getrennt betreiben, Arbeitsumgebungen zentral bereitstellen oder Daten aus verschiedenen Quellen gemeinsam nutzen?

Die folgenden Erläuterungen zeigen Ihnen die Unterschiede zwischen den Einsatzbereichen.

Bei der Server-Virtualisierung laufen mehrere virtuelle Server mit eigenen Betriebssystemen auf einer physischen Maschine. Eine Software verteilt Rechenleistung und Arbeitsspeicher.

So können Sie Anwendungen getrennt betreiben und vorhandene Hardware gezielter nutzen.

Mit Desktop-Virtualisierung können Sie vollständige Arbeitsumgebungen zentral im Rechenzentrum oder in der Cloud bereitstellen. Mitarbeiter*innen greifen über geeignete Endgeräte darauf zu.

Ihr IT-Team kann die virtuellen Arbeitsplätze zentral einrichten und aktualisieren.

Mit Anwendungs-Virtualisierung stellen Sie einzelne Programme ohne klassische Installation auf jedem Endgerät bereit. Je nach Verfahren laufen sie zentral oder in einer abgegrenzten Umgebung auf dem Gerät.

Das erleichtert die Verteilung und Verwaltung Ihrer Anwendungen.

Netzwerk-Virtualisierung bildet Netzwerkverbindungen und Funktionen wie Firewalls durch Software ab.

So können Sie auf gemeinsamer Hardware getrennte Netzbereiche einrichten und Verbindungen flexibel anpassen – etwa für unterschiedliche Abteilungen oder Testumgebungen.

Storage-Virtualisierung fasst die Kapazitäten von Festplatten und Speichersystemen zu gemeinsam verwalteten Speicherbereichen zusammen.

Ihr IT-Team kann daraus Speicher nach Bedarf zuweisen und vorhandene Kapazitäten gezielter nutzen.

Daten-Virtualisierung macht Daten aus unterschiedlichen Quellen über eine Softwareschicht gemeinsam zugänglich.

So können Sie Informationen beispielsweise für Auswertungen verknüpfen, ohne zuvor alle Daten in einen zentralen Speicher zu übertragen.

Was bringt Virtualisierung Ihrem Unternehmen?

Virtualisierung kann Ihre IT flexibler machen. Der Nutzen hängt von Auslastung, Architektur und Betrieb ab.

Hardware gezielter nutzen

Mehrere virtuelle Systeme teilen sich vorhandene Hardware. Bei geeigneter Auslastung können Sie dadurch zusätzliche Server und den zugehörigen Energie- und Wartungsaufwand vermeiden.

Systeme schneller bereitstellen

Vorlagen erleichtern die Einrichtung neuer virtueller Systeme. Das hilft bei Testumgebungen, neuen Anwendungen und wiederkehrenden Bereitstellungen.

Verwaltung vereinheitlichen

Zentrale Werkzeuge helfen Ihrem Team, virtuelle Systeme und Ressourcen zu verwalten. Einheitliche Abläufe erleichtern Änderungen und reduzieren manuelle Arbeit.

Wartung und Wiederherstellung erleichtern

Je nach Plattform lassen sich virtuelle Systeme zwischen physischen Servern verschieben oder aus Sicherungen wiederherstellen. Dafür brauchen Sie passende Kapazitäten und ein getestetes Betriebskonzept.

Wie hängen Virtualisierung, Cloud und Container zusammen?

Virtualisierung ist eine Technologie. Cloud Computing beschreibt die Bereitstellung von IT-Ressourcen über ein Netzwerk, typischerweise nach Bedarf. Eine virtualisierte Umgebung im eigenen Rechenzentrum ist deshalb nicht automatisch eine Cloud.

Container bündeln Anwendungen mit den benötigten Softwarekomponenten. Anders als eine klassische VM mit eigenem Betriebssystem teilen sie sich den Betriebssystemkern des Systems, auf dem sie laufen. Container können auch innerhalb virtueller Maschinen laufen.

Ob eigenes Rechenzentrum, Cloud oder eine Kombination sinnvoll ist, hängt von Datenstandort, Anwendungen, Kosten und Betriebsverantwortung ab.

Welche Virtualisierungslösung passt zu Ihren Anforderungen?

Für Server kommen beispielsweise VMware vSphere, Microsoft Hyper-V, HPE VM Essentials, Nutanix AHV oder Proxmox VE infrage. Für virtuelle Arbeitsplätze und einzelne Anwendungen gibt es ergänzende Lösungen wie Azure Virtual Desktop. Diese Angebote erfüllen unterschiedliche Aufgaben und sind nicht beliebig austauschbar.

Prüfen Sie vor einer Entscheidung:

  • Anwendungen: Welche Betriebssysteme, Schnittstellen und Herstellerfreigaben brauchen Sie?
  • Infrastruktur: Passen vorhandene Server, Speicher, Netzwerk und Backup zur Zielplattform?
  • Verfügbarkeit: Welche Ausfallzeiten und Datenverluste kann Ihr Unternehmen tragen?
  • Gesamtkosten: Was kosten Lizenzen, Hardware, Migration, Schulung, Support und laufender Betrieb?
  • Team und Verantwortung: Wer betreibt die Lösung, und welches Wissen oder welche Unterstützung fehlt?

So unterstützt ORBIT Ihre Virtualisierung

ORBIT unterstützt Sie bei der Planung, Umsetzung und Betreuung Ihrer Server-, Speicher- und Cloud-Infrastruktur. Gemeinsam legen wir fest, welche Leistungen Sie benötigen und wer welche Aufgaben übernimmt.

  • Ausgangslage und Optionen klären

    Wir erfassen Ihre bestehende Umgebung, benötigte Funktionen und technische Abhängigkeiten. Darauf aufbauend vergleichen wir geeignete Lösungen und betrachten die Gesamtkosten.

    So können Sie die nächsten Schritte fachlich und wirtschaftlich begründen.

     

  • Umsetzen und schrittweise migrieren

    Wir planen die Zielarchitektur und setzen die abgestimmte Lösung um. Die Migration erfolgt in definierten Schritten.

    Dabei prüfen wir Abhängigkeiten zwischen Anwendungen, Netzwerk, Speicher und Datensicherung und stimmen Wartungsfenster mit Ihrem Team ab.

  • Betrieb unterstützen und Wissen weitergeben

    Nach der Umsetzung unterstützen wir Ihr Team bei Betrieb, Wartung und Weiterentwicklung der Infrastruktur. Schulungen und Wissenstransfer helfen Ihnen, die neue Umgebung zu betreuen.

    Umfang und Zuständigkeiten stimmen wir mit Ihnen ab.

Wie bleibt Ihre virtualisierte Umgebung zuverlässig und geschützt?

Virtualisierung bündelt Ressourcen und damit auch Abhängigkeiten: Ein Hardwareausfall oder ein Angriff auf die Verwaltungsumgebung kann mehrere virtuelle Systeme betreffen.

Planen Sie deshalb diese Aufgaben im Betrieb ein:

  • Verwaltungszugänge absichern und Berechtigungen begrenzen.
  • Systeme regelmäßig aktualisieren und Netzwerkbereiche gezielt trennen.
  • Auslastung, Kapazitäten und Fehler überwachen.
  • Backups getrennt schützen und die Wiederherstellung regelmäßig testen.

Legen Sie fest, wie lange Anwendungen ausfallen dürfen und welcher Datenverlust tragbar ist. Wiederherstellungstests zeigen, ob Ihre Sicherungen diese Anforderungen erfüllen.

Vertiefen Sie Ihre Planung

VMware-Alternativen vergleichen

HPE VM Essentials und Proxmox VE im Vergleich: Anforderungen, Migration und Betrieb einordnen.

Vergleich lesen

Server und Storage planen

Erfahren Sie, wie ORBIT Ihre Server- und Speicherarchitektur auf Ihre Anwendungen und Anforderungen abstimmt.

Server- und Storage-Lösungen ansehen

Cloud-Optionen prüfen

Ordnen Sie Cloud-Modelle, Verantwortlichkeiten und den Weg zu einer passenden Cloud-Architektur ein.

Cloud-Lösungen kennenlernen

Backup und Wiederherstellung planen

Prüfen Sie, wie ein Backup- und Wiederherstellungskonzept Ihre Daten und Geschäftsprozesse absichert.

Backup-Konzept kennenlernen

Häufige Fragen zur Virtualisierung

Das lässt sich erst nach Prüfung der Zielplattform beantworten. Entscheidend sind unter anderem Herstellerfreigaben, Prozessoren, Arbeitsspeicher, Treiber sowie Speicher- und Netzwerkanschlüsse. Auch verbleibende Supportlaufzeiten und benötigte Leistungsreserven zählen.

Ein Wechsel zwischen Virtualisierungsplattformen kann Unterbrechungen erfordern. Der Aufwand hängt von Anwendungen, Datenmengen und Migrationsverfahren ab. Tests, abgestimmte Wartungsfenster und ein Rückfallplan helfen, die Auswirkungen zu planen und Risiken zu begrenzen.

Nein. Ein VM-Snapshot hält einen Zustand fest und hängt typischerweise von den ursprünglichen virtuellen Datenträgern ab. Gehen diese verloren, kann auch der Snapshot unbrauchbar werden. Sie benötigen deshalb eine eigenständige Datensicherung mit getesteter Wiederherstellung.

Wenn spezielle Hardwarezugriffe, Lizenzbedingungen oder Leistungsanforderungen gegen virtuelle Systeme sprechen, kann ein physischer Betrieb sinnvoller sein. Auch bei kleinen Umgebungen sollten mögliche Einsparungen den zusätzlichen Betriebsaufwand rechtfertigen.

Planen Sie Ihre Virtualisierung mit ORBIT

Sie möchten Ihre bestehende Umgebung weiterentwickeln, eine Plattform vergleichen oder einen Wechsel vorbereiten? Beschreiben Sie uns Ihre Ausgangslage über das Kontaktformular. Im Erstgespräch klären wir Ihre Ziele und den Bedarf an Unterstützung.

Erstgespräch vereinbaren