Sicherheit dank Zero Trust

Schützen Sie Ihre User, Daten, Anwendungen, Endgeräte und das Netzwerk per Zero Trust.

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Shild, Haken, Zero Trust, blauer Hintergrund
Shild, Haken, Zero Trust, blauer Hintergrund
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Zero Trust schafft Sicherheit

Egal ob mobiles bzw. hybrides Arbeiten, die Nutzung von Cloud-Services oder der vermehrte Einsatz von privaten Endgeräten – die Sicherheitsrisiken für Unternehmen ohne Zero-Trust-Prinzipien sind enorm gewachsen. Deshalb ist wichtig jetzt zu handeln, um Ihre IT-Sicherheitsarchitektur mithilfe von Zero Trust Security massiv zu erhöhen.

Das Ziel von Zero Trust ist, externe und interne Gefahren für Unternehmen zu minimieren.

4 gute Gründe: Sicherheit mittels Zero-Trust-Prinzip erhöhen

Umfassende Sicherheit

Durch Sicherheitssysteme im kompletten Netzwerk erhöht sich der Unternehmensschutz. Jegliche Zugriffe, egal von wo, sind transparent und werden kontrolliert. Dadurch werden Cyber-Angriffe und andere Risiken reduziert.

Compliance

Ein Prinzip für alle Bereiche Ihrer eingesetzten IT-Landschaft, um Security und Compliance umsetzen zu können; durch den Zero-Trust-Ansatz wird bereits ein Großteil von Compliance-Richtlinien umgesetzt.

Usability

User erhalten geschützten Zugriff von überall über digitale Anwendungen. Sie können sicher und einfach zwischen Remote- und Büroarbeit wechseln. Positives Nutzererlebnis z. B. durch Single Sign-on, Wegfall gezwungener Nutzung des Firmennetzwerks.

Standard & regulatorische Vorgaben

Zero Trust ist bei staatlichen Institutionen bereits verbindlicher Sicherheitsstandard, z. B. bei US-Bundesbehörden. Als etabliertes Referenzmodell für moderne IT-Sicherheitsarchitekturen unterstützt der Ansatz Unternehmen dabei, Sicherheitskonzepte strukturiert und regelkonform umzusetzen.

Ganzheitliche Security: Die 5 Säulen des Zero-Trust-Modells

Darstellung einer umfassenden Zero-Trust-Architektur, angelehnt an das CISA-Modell
Darstellung einer umfassenden Zero-Trust-Architektur, angelehnt an das CISA-Modell
  • Identität

    Nutzer*innen müssen in der Domäne des Unternehmens bekannt, eindeutig identifiziert und kontinuierlich verifiziert sein. Sie erhalten nur aktuell benötigte, minimale Berechtigungen (Least Privilege). Conditional-Access-Regeln im Rahmen des Identity Managements legen fest, wer wann mit welchem Gerät auf welche Anwendungen zugreifen darf. Über Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) und Single Sign-On (SSO) werden sämtliche Zugriffe abgesichert und fortlaufend bewertet authentifiziert – ohne die Nutzung unnötig zu beeinträchtigen.

  • Endgeräte

    Alle Endgeräte werden kontinuierlich auf Sicherheit, Integrität und Compliance überprüft. Ein zentrales Endpoint Management übernimmt steuert die Zuweisung von Anwendungen und Konfigurationen und fungiert als Verbindung zwischen Identität, Anwendungen und Daten. Der lokalen Schutz erfolgt über zentral verwaltete EDR/XDR-Lösungen, deren Telemetriedaten in die dynamische Risikobewertung einfließen und automatisiert Zugriffs- oder Compliance-Maßnahmen auslösen können.

  • Netzwerk

    Netzwerkvertrauen wird nicht vorausgesetzt. Systeme sind mikrosegmentiert, die interne Kommunikation durchgängig verschlüsselt. Zugriffe erfolgen gezielt auf einzelne Ressourcen, während ein kontinuierlicher Bedrohungsschutz Anomalien erkennt und automatisiert reagiert.

  • Apps

    Zugriffe auf Anwendungen werden unabhängig vom Standort per Zero Trust Application Access (ZTAA) in Echtzeit überprüft und auf das notwendige Maß begrenzt. Anwendungen werden Nutzer*innen identitäts- und kontextbasiert zugewiesen. Enterprise-Applikationen sind nicht direkt aus dem Netzwerk erreichbar, sondern nur über autorisierte Zugriffsmechanismen. Ressourcen – lokal oder in der Cloud – werden kontinuierlich überwacht und geschützt.

  • Daten

    Daten werden klassifiziert und logisch getrennt verarbeitet. Unternehmensdaten können feingranular – automatisch oder manuell – mit Schutzkennzeichnungen versehen werden. Diese Kennzeichnungen steuern Verschlüsselung, Zugriff, Weitergabe und Nutzung der Daten unabhängig vom Speicherort. Der Schutz der Daten erfolgt kontext- und identitätsbasiert über den gesamten Lebenszyklus hinweg, nicht ausschließlich über Netzwerkgrenzen.

Übergreifendes Zero-Trust-Fundament

Die folgenden drei Komponenten wirken querschnittlich über alle technischen und organisatorischen Bereiche hinweg. Sie stellen sicher, dass Zero Trust nicht isoliert umgesetzt wird, sondern sichtbar, steuerbar und dauerhaft wirksam bleibt.

  • Sichtbarkeit & Analytik

    Zero Trust bündelt sicherheitsrelevante Telemetriedaten aus Identitäten, Endgeräten, Anwendungen, Daten und Netzwerk zentral. Die kontinuierliche Sichtbarkeit ermöglicht fundierte Risikoanalysen, erkennt Anomalien in Echtzeit und schafft eine belastbare Entscheidungsgrundlage auf Basis aktueller Kontext- und Verhaltensdaten.

  • Automatisierung & Orchestrierung

    Zero Trust automatisiert und orchestriert Sicherheitsentscheidungen dort, wo es sinnvoll ist. Erkannte Risiken führen unmittelbar zu angepassten Zugriffsrechten bis hin zum Entzug von Zugriffen. So bleibt Sicherheit skalierbar, konsistent und auch unter hoher Last effizient steuerbar – ohne manuelle Eingriffe im Einzelfall.

  • Governance

    Zero Trust verankert Sicherheit organisatorisch durch klare Richtlinien, Rollen und Verantwortlichkeiten. Dokumentierte Anforderungen, Risikobewertungen und Entscheidungen bleiben nachvollziehbar und eng an Geschäftsziele gekoppelt. Governance sorgt für strategische Steuerung, regelmäßige Überprüfung und kontinuierliche Weiterentwicklung.

Assume Breach: Was bedeutet Zero Trust Network Access?

Zero Trust Network Access (ZTNA, „Null Vertrauen beim Netzwerkzugriff“) ist ein Sicherheitskonzept, das auf dem Prinzip basiert, Nutzer*innen, Geräten und Anwendungen zu misstrauen und jederzeit von einem möglichen Sicherheitsvorfall auszugehen. Gemäß des „Assume Breach“-Paradigmas wird jede Anfrage einer kontextabhängigen, kontinuierlichen Überprüfung unterzogen. Dabei spielt es keine Rolle, ob sich die Nutzer*innen, Dienste oder Geräte innerhalb oder außerhalb des eigenen Netzwerks befinden.

Sämtlicher Datenverkehr und alle Zugriffe werden überprüft. Anwender*innen, Endgeräte und Anwendungen müssen sich entlang mehrerer Zero-Trust-Säulen authentifizieren. Auf diese Weise wird eine kontinuierliche Verifizierung aller Transaktionen sichergestellt.

Ein weiterer zentraler Aspekt ist die Annahme, dass ein Angreifer früher oder später erfolgreich ist und initialen Zugriff erhält. In Kombination mit automatisierter Echtzeiterkennung und -reaktion auf Bedrohungen ermöglicht dieser Ansatz einen proaktiven Schutz digitaler Ressourcen. Voraussetzung dafür ist eine ganzheitliche Zero-Trust-Strategie, die konsequent über Identitäten, Geräte, Anwendungen, Daten und Netzwerk umgesetzt wird.

Zero-Trust-Modell, Visualisierung 5 Säulen: Zero Trust Schild, Identität, Endgeräte, Apps, Netzwerk und Daten

Zero-Trust-Architektur: Mehrdimensional. Proaktiv. Effektiv.

Zero Trust bietet einen proaktiven und mehrschichtigen Sicherheitsansatz, der potenzielle Angriffe durch Überprüfung jeder einzelnen Zugriffsanforderung auf mehreren Ebenen identifizieren und verhindern kann. Im Gegensatz zu klassischen Sicherheitsmodellen, die sich auf eine einzelne Perimeter-Verteidigungslinie um das Netzwerk verlassen, sichert Zero-Trust ein Unternehmen und seine digitalen Daten auf mehreren Ebenen ab, für einen verbesserten Schutz.

Im Gegensatz zu klassischen Sicherheitsmodellen, die auf implizitem Vertrauen innerhalb eines Perimeters basieren, verzichtet Zero Trust grundsätzlich auf Vertrauensannahmen und schützt Unternehmen sowie ihre digitalen Daten domänenübergreifend und kontextbasiert.

Der Ansatz geht bewusst davon aus, dass Sicherheitsvorfälle jederzeit möglich sind („Assume Breach“). Jede Interaktion über die relevanten Zero-Trust-Domänen hinweg wird daher kontinuierlich überprüft, sodass Risiken frühzeitig erkannt und proaktiv reduziert werden können. Kommt es dennoch zu einem Sicherheitsvorfall, wird dieser zeitnah erkannt, bewertet und gemäß dem Zero-Trust-Prinzip darauf hingewirkt, den Schaden best- und schnellstmöglich zu begrenzen.

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12 Tipps für Ihre Zero-Trust-Architektur

  • Zero-Trust-Modell, blaues Schild mit weisser Schrift: Zero-Trust-Prinzip

    ORBIT beseitigt Ihre Security-Fragezeichen

    Machen Sie sich mit den grundlegenden Prinzipien des Zero-Trust-Sicherheitsansatzes vertraut:

    • Was steckt hinter dem Zero-Trust-Ansatz?
    • Was muss ich bei der Umsetzung des Sicherheitskonzepts in meinem Unternehmen beachten?
    • Wie gehe ich am besten bei solch einem Projekt vor?
    • Wie wird die Einführung des Sicherheitskonzepts zu einem Erfolg?

    Antworten auf diese Fragen und 12 wertvolle Tipps zur Umsetzung Ihrer Zero-Trust-Architektur erhalten Sie im kostenlosen E-Book.

    Vorschau anzeigen

Individuelle Lösungen entlang jeder Säule: Geeignete Lösungen für Ihre Zero Trust Security

Identität

  • IDP (Identity Provider) sowie Basis Identity- und Access-Management (IAM) als Kernelemente von Zero Trust via Entra ID
  • Microsoft Entra für Identitäts- und Zugriffsverwaltung (IAM, UAM)

Endgeräte

  • Microsoft Intune zur Verwaltung der Endgeräte und Microsoft Defender XDR zum Echtzeitschutz vor Bedrohungen

Daten

  • Microsoft Purview Information Protection (MIP)
  • Microsoft Defender for Cloud Apps
  • Microsoft Defender for Endpoint (MDE)

Apps

  • Microsoft Defender XDR
  • Microsoft Defender for Cloud / Apps
  • Microsoft Sentinel
  • Microsoft Intune
  • Microsoft Entra

Netzwerk

  • Azure Bastion
  • Azure Firewall
  • Azure Web Application Firewall
  • Microsoft Front Door

Fit für Zero Trust

Wie gut ist Ihre Cybersecurity gehärtet?

Mithilfe von 5 Fragen in Anlehnung an die 5 Säulen des Zero-Trust-Modells finden Sie schnell heraus, ob Sie Optimierungsbedarf bei Ihrer Sicherheitsarchitektur haben.

Zero-Trust-Modell Schild mit Pattern, weiß, blauer Hintergrund
  1. Sind Ihre Identitäten durch Schutzmaßnahmen gehärtet?
  2. Sind Ihre Endgeräte verwaltet (MDM) und besonders geschützt (AV/EDR/XDR)?
  3. Schützen Sie Ihre vertraulichen Daten (DLP)?
  4. Sind die Zugänge zu Ihren Netzen gesichert?
  5. Werden Anwendungen und deren Daten verwaltet?

Sobald Sie eine Frage mit „Nein“ beantworten, empfehlen wir Ihnen, Ihr Sicherheitskonzept unter die Lupe zu nehmen, damit Sie etwaige Sicherheitslücken schließen und Ihr Unternehmen besser schützen können.

Unser Angebot: Der Zero Trust Quick Check

Haben Sie Fragen zu Zero Trust? Wünschen Sie sich Beratung zur Umsetzung einer ganzheitlichen IT-Sicherheitsstrategie inklusive einer Zero-Trust-Architektur?

Dann nutzen Sie doch einfach unseren unverbindlichen Zero Trust Quick Check für einen ersten Austausch mit unserem Fachexperten Robert Renard:

  • 30-minütiges Online-Gespräch
  • Klärung Ihrer Fragen
  • Praktische Tipps, wie Sie die IT-Sicherheit in Ihrem Unternehmen massiv erhöhen können

Aktuelle Projekte & Referenzen

  • Unternehmensbild der Johanniter HealthCare-IT Solutions GmbH zu Illustration des Referenzpojekts: Transformation zu einem sicheren Modern Workplace

    Johanniter HealthCare-IT Solutions GmbH: Transformation zu einem sicheren Modern Workplace

    Implementierung einer modernen und sicheren Arbeitsumgebung: Bessere Zusammenarbeit und Produktivität sowie weniger Kosten und Aufwände für die IT

  • Automobilarbeiter mit Tablet in Hand, steht vor PKW und prueft Ergebnisse auf Bildschirm

    Migration und sichere Endpunktverwaltung für internationalen Automobilzulieferer

    Sämtliche Endgeräte wurden in die zentrale Intune Verwaltung integriert, um einen Automobilzulieferer gegen Risiken von innen und außen langfristig abzusichern.

  • Projektbild, zwei Hände, in der Mitte Figuren die sich an den Händen halten

    Axenfeld gGmbH: Verschlankung der IT per Tenant-zu-Tenant-Migration

    Wenn strikte Governance- und Compliance Richtlinien umgesetzt und eingehalten werden müssen, sind ORBIT Berater die richtigen Partner, insbesondere bei aufwändigen Migrationen.

  • Gebaeude, HÄVG, Luftaufnahme, Referenz Veeam Backup for Salesforce

    HÄVG: Einführung des Digital Workplace als zentraler Hub für die Zusammenarbeit

    Überführung und Integration der heterogenen Systemlandschaft in den Digital Workplace unter Berücksichtigung der hohen Security- und Compliance-Anforderungen der HÄVG.

Rund um Zero Trust: Nutzen Sie das Potenzial digitaler Lösungen!

  • Modern Workplace

    Der Modern Workplace ermöglicht eine bessere Work-Life-Balance bei steigender Produktivität. Wir sorgen dafür, dass digitale Arbeit sicher, prozess- und regelkonform stattfindet. Wie flexibel und compliant arbeitet Ihr Unternehmen?

  • UEM

    Dank zentraler Oberfläche Desktop-, Mobil- und IoT-Geräte effizient verwalten: Mittels Unified-Endpoint-Management System (UEM) können Mitarbeiter*innen von überall auf der Welt endlich sicher auf Unternehmensdaten zugreifen.

  • Cloud Solutions

    Reagieren Sie kostengünstig, schnell, flexibel, produktiv und zuverlässig auf Business-Anforderungen durch IT-Dienste aus dem Internet. ORBIT begleitet Sie auf Ihrem Weg in die Cloud – planvoll, schrittweise, erfolgreich.

  • IT-Support

    Ein kompetenter Ansprechpartner für alle IT-Probleme? Gibt’s bei uns.

    Der IT-Support-Manager freut sich, Sie kennenzulernen!

  • Event | Cyber Crime Event Motorworld, Köln

    Zusammen mit Arctic Wolf laden wir Sie zu einem Nachmittag ein, an dem Cyberangriffe brandheiß auf den Teller kommen – serviert mit Humor, Wissen und gutem Essen.

  • Online | Virtuelle SOC-Tour Arctic Wolf

    Sie möchten Ihr Unternehmen professionell gegen Cyber-Bedrohungen schützen, ohne eigene Ressourcen in ein teures und komplexes SOC zu investieren? Dann sind Sie auf unserer virtuellen SOC-Tour mit Arctic Wolf genau richtig!

Aktuelles – der IT-Blog von ORBIT

Zero-Trust-Beratung anfragen

Porträt Robert Renard

Ihr Ansprechpartner : Robert Renard